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http://myblog.de/ihr.name.war.natascha

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mein erster versuch das thema meines lebens in worte zu fassen...es werden mehrere werden, doch vielleicht gelingt mir ja jetzt ein erster versuch mit dem ich eine weile leben kann. fangen wir an.
ich mach es mir einfach und blicke auf erich fromms seiten "die kunst des liebens"..eines der wenigen bücher, die ich schon mehrmals las. als 17-Jährige schmiss ich es in die ecke. mir die liebe erklären zu lassen, das wollte ich nicht! weder von fromm, noch von milan kundera "die unbeschreibliche leichtigkeit des seins"... gefühle in worte fassen - ja. aber nicht ihren ursprung funktionalisieren, rationalisieren. dafür ist sie viel zu heilig..unantastbar. doch der erste liebeskummer kam bald und ich begann anders über sie zu denken. besonders ab dem moment an, als ich half den auszug meiner mutter mit zu organisieren und damit eines klar war - mein bild der unerschütterlichen familie ist zerbrochen, ein für alle mal. es gab nicht viele ähnliche momente, die mich derart zerrissen. und im gleichen zuge nicht viele momente, in denen ich so viel kraft verspürte, die trennung meiner eltern durchzustehen, durch die liebe zu und vor allem von meinem damaligen freund...
damit sind wir bei der partnerschaftlichen liebe. bewusst entscheide ich mich gegen eine "mann-frau" kategorie, weil ich aus tiefster überzeugung für die freiheit des menschen bin...und es für mich nichts bedeutenderes als diese gibt. und wer sich gegen die liebe (egal in welcher form) ausspricht, kämpft in meinen augen gegen das gute auf dieser welt.

..ihr männer seid schon ne wucht. bisher gab es nicht viele in meinem leben. ich weiß..ich hab ja auch noch zeit. und ihr habt mich ganz schön gebeutelt. aber ich kann euch sagen...ich bin glücklich über all die momente, die wir geteilt haben, dankbar für die farben, die ihr mir beschert habt, ganz gleich ob hell oder dunkel. ihr habt mitgepinselt am bild der "natascha", die sie heute ist. und schaue ich in mich hinein, geht es mir gerade gut mit mir. ich vertraue auf´s leben, dass sowohl ihr sehr glücklich werdet, als auch ich...dass ich es euch wirklich wünsche, wisst ihr hoffentlich.

..meine familie. das gerade erwähnte zerissene bild, ist wieder in ordnung. nicht ganz in seiner ursprünglichen form, aber so, dass ich damit leben kann. sehr gut sogar. aus zwei unglücklichen menschen, sind vier geworden, die lebensfreude und güte ausstrahlen.. sollte ich aus einem kindlichen egoismus an diesem glück rütteln? nein, ganz sicher nicht. es ist sonderbar, wahrhaftig, mittlerweile zwei familien zu haben. aber sie sind wunderbar und geben mir immer wieder halt und vertrauen..
es ist der lauf der dinge..und alles was passiert ist, hat so seinen sinn. wie gesagt..sie sind glücklich. ich, als tochter, habe nicht das recht - über recht und unrecht meiner eltern zu urteilen. denn genauso wenig, wie eltern ihre kinder besitzen, haben kinder einen übermäßigen "ideal-anspruch" an ihre "erziehungsberechtigten" ... und mittlerweile bin auch ich glücklich darüber, wie es ist ... als tochter und als "aussenstehende", die nur froh ist, menschen, die ihr so viel bedeuten in einem friedlichen miteinader zu sehen und zu erleben...
..
ich glaube, das war es für den anfang..
..
ich muss mich sammeln.



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