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auszug aus einer email, die ich heute schrieb

mein leben, ist wie eine dauerkarte in einem erlebnispark
ich tapse durch mit verbundenen augen, stolpere in kalte wasser und pralle gegen harte wände
und manchmal..da ist das licht so hell und strahlend, dass es durch meinen augenbinde leuchtet
dann halt ich inne und bin selig
26.6.08 19:06


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all my friends

singt amos lee gerade, eine schöne zeile für ein gefühl
i´m home.
es sind die kleinen momente, die mein leben zu dem glücklichen machen, das es ist..
es ist das sinnlose gelächter am morgen, weil wir lieder über die butter dichten, die am frühstückstisch auf dem fußboden gelandet ist
es ist die ruhe, die zwischen uns ist, obwohl wir trällern, plappern, lustig sind..drei weiber sitzend auf einem bett, weil nur in diesem zimmer kohlen im ofen glühen
es ist das licht im fenster, was ich schon aus der entfernung erkenne, während ich durch den park nach hause radel und weiß..es ist jemand zu haus; dreh ich dann den schlüssel im schloss um, trete ein, die diele quietscht, hör ich Wasser laufen im Bad, Telefongequassel im Nebenzimmer,
bald pfeift der Kessel auf dem Herd und Tee steht neben mir

home, sweet home..

Ich liebe diese Stadt und ihre Menschen.
26.3.08 23:13


stille..halbzeit und einfach ich.

...nur das knistern der bauplane vor dem fenster, wenn der wind sie streift. in der ferne ein nächtliches rauschen befahrener straßen. selten ein fremdes glockenläuten, vermutlich ein windspiel.
ich bin zu hause, im neuen, im herzen der stadt. all abendlich schlendere ich an den szeneläden vorbei, die mich hier umgeben, schaue wie ein kleines mädchen in die fenster und komme mir vor wie aschenputtel, die von dingen träumt, die sie sich nicht leisten kann. klickt dann das schloss der roten holztür, der blick fällt in die kleine küche und auf die hellen dielen..mein spartanisches zimmer, eine matratze am boden, ein holzregal und eine lampe, ist plötzlich alles gut. wenige minuten später steigt teedampf auf, die kalten hände vom radfahren tauen an der warmen tasse auf, ich lege die füße hoch, zünde eine kerze an und träume nicht mehr.
es ist halbzeit in hamburg. ...was passiert kann ich kaum sagen. momentan ist alles ein rausch, kaum zeit für mich, zu schlecht find ich abends den asprung zum gehen, zu selten findet ein deutliches NEIN den weg über meine lippen. aber ich kann viel tun, arbeite und bin dankbar dafür, dass nie langeweile aufkommt. so ist es jetzt eben, ich bin wie immer mit leib und seele dabei und darum ist es gut. ich möchte nicht immer nach den dingen schauen, die nicht sind, sondern mich freuen an dem was ist. und ich bin..mit ganzer kraft, voll im leben...

jetzt geh ich..nicht schlafen..sondern lesen...und muss dabei schmunzeln..weil mir vor ein paar tagen "die entdeckung der langsamkeit" in die hände gefallen ist, wunderbar..und so absurd zu dem, was grade läuft..

ganz gleich, was bleibt..ich lächel in die nacht.
6.12.07 00:39


der winter kommt

der winter kommt, klopft jeden tag fleissig an mein fenster. ich muss mit mütze schlafen, sonst erfriert mir mein kopf. aber das fenster mach ich nicht zu..brauch meinen hauch wildnis und wenn es die kälte ist, die ihn mir bringt.
..
es ist freitag. abend. ich sitze alleine im büro, im schein der schreibtischlampe. draußen auf dem flur ist noch licht, vor dem fenster rauschen die metallkarawanen durch die stadt.
knapp drei wochen bin ich jetzt hier und ich kann sagen, mir geht es sehr sehr gut. natürlich gibt es momente in denen mir das wohlige gefühl der heimat fehlt, in denen mir freunde fehlen und ich mir eine seele zu mir wünschte, die mich anschaut und fragt..wie geht es dir?
aber es ist nicht schlimm. ich fühl mich nicht allein und auch nicht einsam. bin bei mir, und mit anderen. habe schon zwei menschen getroffen, mit denen das sein sehr schön ist.
...

irgendwie fließt es gerade. ich will gar nicht sagen, dass es schillernd fließt..nein..das nicht..aber ich prelle auch nicht ständig gegen irgendwelche pfosten, die schmerzen..es fließt einfach..recht unspektakulär und simpel..

..und daran find ich gefallen.

ein kuss in die welt...
16.11.07 20:14


ich bibberte als ich im rock und t-shirt wild im kofferraum kramte, um mir pullover, schal und mütze zusammen zu suchen..
drei minuten später stand ich an der elbe. mein blick auf schiffe so riesengroß, dass ich nur staunte, abladegeräte die hochhäuser verrücken könnten..
und wasser!
tief durchatmen, jauchzen und grinsen! ich bin da. in hamburg.
..
wieder nur wenige minuten später stand ich auf einem der linienschiffe, die die elbe rauf und runterfahren...wie busse. wind im haar, den schal tief ins gesicht gezogen, kälte an den ohren und der nase. wie schön!
..
heut der erste tag. mit der u-bahn in die city..über die landungsbrücken.."dieser blick verdient applaus"..
immer wieder kann ich nur innehalten und ein tiefes gefühl von abenteuer und freiheit steigt in mir auf.

es regnete als ich ins freie trat..die meisten menschen verkrochen sich grummlich unter schirme oder versteckten sich hinter hochgeschlagenen kragen..
fünf minuten fußweg, die große straße überqueren, aufblicken..
ein rotes backsteinhaus, im grunde recht unscheinbar..doch große letter "laden ein": DIE ZEIT
man, was für ein gefühl! bauch rein, nase hoch, einmal tief durchgeatmet, eine atemzugpause und los..
fahrstuhl, dritter stock, eine nette dame am empfang..."zum zuender bitte, ich werde erwartet"
carsten, der mich abholte. und der ziemlich gestresst war, den ganzen tag..
aber der mich auch gleich ins kalte wasser schubbste, ich redigierte und nach wenigen stunden das erste mal mit einer zeit.de adresse mails schrieb.
..
jetzt, zu hause. soweit alles gut. ich brauch nochwas zum wohnen..wo wohlfühlen größer geschrieben wird als hier..aber das find ich.

oh what a day..

duppdidupp..

gut geht´s ihr, verdammt nochmal..richtig GUT!
29.10.07 23:07


mein zimmer ist so leer wie noch nie in meiner zeit..aber das ist der punkt, eine meine zeit hier geht zu ende..vielleicht kommt eine neue.
aber auch das sollte kein punkt sein. oder doch? punkt setzen. das ende, ein ende, annehmen..und gut sein lassen, wie es war und ist. und sicher - bleibt.
eine wunderbare zeit. ein traumsommer. ein wahrhaftig goldener herbst.
der flüchtige anfall von melancholie verfliegt..ich halt die nase in die sonne und fühl es tief - alles ist, ich bin, mit jeder pore meines körpers und jedem flügel meiner seele.
14.10.07 13:20


sonntagabende fließen dahin...teedampf schleicht langsam zur zimmerdecke hinauf. die straße ist schwarz, mein gesicht im schein der lampe. kleine schatten auf der hölzernen tischplatte.
stille.
ich bin zufrieden..zufrieden mit dem was war und ist..zufrieden, dass das leben seinen lauf geht und ich lerne dinge hinzunehmen... zufrieden, dass das oft so starke bedürfnis den pauseknopf des lebens drücken zu wollen, grad verschwindend gering ist.. zufrieden, dass die großen wellen der letzten monate innehalten und mich ausruhen lassen..
froh, dass ich am leben bin mit all den sonderkostbarkeiten, die mich begleiten. glücklich, über die menschen, die meinen weg bisher kreuzten und ihn mit mir teil(t)en..
ich schau mich um..und denk..erwachsen werden heißt lange nicht abstumpfen oder emotionen beschneiden..
erwachsen..heißt wachsen..an allem was ist, am meisten an sich selbst..
und das .. ist doch ein schöner, beruhigender gedanke.. an einem einfachen sonntagabend.

ich lächle, still und .. zufrieden.

schlaft schön meine lieben.
23.9.07 20:54


ein kleiner streifzug durch die bibo..

und bitte!
Großer Lesesaal am Dienstagnachmittag. Müdigkeit macht sich breit unter den ackernden Studenten. Der Himmel ist leider nicht mehr blau und das Grau hängt triefend am Glasdach. Da muss sich der gemeine Student ablenken, Frische holen, Inspiration und FROIDE..und wo macht er das? Beim anderen Geschlecht. Männer fallen in wohl vorbereiteten ausufernden Dekoltees und Frauen ergötzen sich an den Ansätzen von Musculus Trapezius und Deltoideus..die sich auch durch mäßig locker sitzende Polohemden schmackhaft auftun.
Und ich? Bin mittendrin gefangen und könnte kotzen.
Da sitz dieser Typ, mir schräg gegenüber. Weit genug weg, dass er das Fauchen meiner Augen nicht hört, aber nicht so weit entfernt, als dass ich ihm entkommen kann.
Groß, blaues ausgewaschenes Polo, Jeans, Struwelhaare..also bis hierher ja allet jut...
und schaut mich an, was mir schmeichelt. Aber - ich will lernen! Und nicht bei jedem Mal wo ich den Kopf hebe auf seine blitzelnden - na, baby - Augen treffen - die, nach mir, zu allen anderen Frauen dieses Lesesaals wandern.
Ich glaube - es schmeichelt mir doch nicht.
Naja, wie auch immer. Jedenfalls ist zu sagen, falls mal jemand Bedarf hat, ich glaub hier rennen einige Exemplare rum, die den Tempel der Wissenschaften auch als Spielwiese zwischenmenschlicher Kontaktaufnahmen nutzen..
..und der akademische Hintergrund setzt der Jagd nach Frischfleisch natürlich einen wunderbar glätzenden Hut auf! Und damit

Schluss jetzt und weitermachen!
28.8.07 17:14


einfach

hey girl.
hey.
wie geht´s dir.
jut. watt soll sein?

allet jut.

heut hat mir jemand was schönes gesagt. ich meine sowas richtig schönes. noch dazu war das ein mann. uuuuhhhhhhh...

grad sitz ich über heftern und büchern und sollte ne menge lesen. aber ich pfeife drauf, weil das leben so anders ist, als bücher und hefte. ich hab genug im hirn, dass ich da durchkomm und alles andere..ach, da denk ich doch lieber froh nach, froh über heute nach - sie lacht - und schreib´s uff.

meine anspannung löst sich. ich finde zu mir. so, dass die leute um mich herum wieder platz zum atmen finden und ich auch mir den notwendigen raum gebe..zum sein, spüren und lassen. etwas lassen..los lassen..laufen lassen..ziehen lassen..so verdammt wichtig! aber eine harte nuss von lektion.

das schönste am sein ist der moment. jetzt und der gleich kommt. ui, ein anderer..und wieder ein anderer und huch! gleich noch einer.
keine sorge, ich bin nich verrückt. glücklich, einfach so, am abend. still und fröhlich, sanft und lieb, ein lächeln auf den lippen, immer mal am fenster stehend, die nase im wind, dem regen lauschend..
es ist so einfach. immer wieder.

meine geistigen irrungen und wirrungen ...(gerade befasse ich mich sehr mit dem begriff nähe und "zuviel".. komplizierte geschichte, echt knifflig..aber ich komm voran)..jedoch hab ich sie noch nicht klar, also dauern die, meine, lösungsansätze noch n bisschen..

ok. schluss für heute. ich schau mal noch bissl rein, schließ die augen, atme durch und sinke friedlich ins warme nest..
11.7.07 23:47


ich weiß, dass es zu ende geht, dass alles fließt und wir von dannen ziehen, dass wir gehen werden, du und ich und du und du..wir. wer sind wir? freunde sind wir, ja, sind wir. wir sind freunde. hätte ich mir früher vorgestellt, welch wundersame menschen mich heute umgeben, nein, für möglich gehalten..nein, einfach nein. ich glorifiziere euch nicht, beschönige euch nicht. ich fühl es nur. das mich für euch entscheiden, ist so ohne unterlass und zweifel.

ihr seid nicht meine basis, ihr seid auch nicht mein nest. ein nest, eins, in dass ich fallen kann, da liegt der kern. jemandem die last aufzulegen grundlage des eigenen glücks zu sein, bedeutet doch im umkehrschluss die gleiche last als grundlage des unglückes, richtig?
die freiheit des einen hört da auf, wo sie die freiheit des anderen beeinflusst.

oh, heut am abend ein paar große lebensfragen. doch es ist leicht, grad ist es leicht, in mir..
als wär ich ein vogel und flög durch den abendhimmel, frischgeatmet die nachregenluft, dem tropfentanz auf dem fluss gelauscht..

ich bin grad glücklich. einfach so..ein glücklicher moment.

wie schön.
25.6.07 22:15


verki ka kopft
tropft es
mal leicht mal schwer
ganz seicht daher

licht aus
knopf an
film ab

unreflektiert
momentgenuss
im sonnenschein
ein stelldichein!
13.6.07 15:23


"wir sitzen hier auf einem dach und machen mal ein bisschen krach.."

"vor jahren, da dachte ich - ein leben, mit freunden, spontan und frei, musik machen, lachen, tanzen..das würd ich gern haben..
und tascha..dreh dich mal um und schau..wir haben es!"
.. zwei mädels sitzen auf einem dach inmitten der stadt..ringsherum nur weitere giebel, in der nähe die dichten baumkronen des naheliegenden parks, in der ferne die wenigen, beleuchteten hochhäuser des zentrums..ihre beine baumeln im freien, die köpfe lehnen aneinander, ab und an leuchtet die aufglühende asche der verhunzten, selbstgedrehten zigaretten. sie drehen sich um, schauen sich an, sagen nichts - nur strahlen in den augen.

es war wie eine dieser fröhlich-sanften zigarettenwerbungen.. menschen sitzen "über der stadt", gerade ziehen die letzten regenwolken dahin. die luft ist frisch, gemüter erwachen, alles atmet sich frei. liebevoll zusammengeschnittene salate, selbsgebackenes brot, eine käseplatte, ein paar flaschen bier und wein..dann..drei gitarren, zwei trommeln und ein paar dieser sandgefüllten schütteleier... über stunden das pure sein, alle hüllen fallen, es wird getanzt, gesungen, rumgesponnen...

...

wieder einmal auf´s tiefste erfüllt und froh.

t.


...


...



... a moment forever..
13.6.07 00:12


der betrunkene schmetterling

eine schwere hitze liegt auf den dächern der stadt...in den straßen hängt die luft und jeder schritt treibt einem die schweißperlen auf die stirn..
nur hinter den dicken wänden unserer altbauwohnungen oder mit dem frühmorgendlichen sprung in den see findet man abkühlung und frische.

ich bin gerade aufgewacht von einem minimittagsschlaf mit dem noch nicht mal eine woche alten kleinen, der, obwohl nicht aus meinem bauch gekrochen, mein herz im sturm eroberte und nun..ruhend auf meinem bauch, dem herzschlag lauschend, nach einem schreianfall frieden fand. und frieden gab.. das wunder mensch berührt mich immer wieder.

es kehrt ruhe ein..nach einer phase, die "extrem" in all ihrer vielfalt war - emotional, aufwühlend, belebend, romantisch, spannend, anders, lustig, bunt, leicht, erkenntnisreich, anstrengend, schmerzhaft, beflügelnd, herzerwärmend wie - zerreißend, farbenfroh ... lebendig..
sind es immer wieder nur die vielen stunden mit mir allein, die mir die nötigen antworten bringen. unverständnis war es, die mir viel kraft zog...rastlos rannte ich fragezeichen hinterher auf die ich keine antwort fand.
bis gestern, ganz plötzlich..

es ist gut so wie es ist. es ist das leben, in seiner schönsten form, INTENSIV IN JEDEM MOMENT. das wollen wir doch immer.

ich bin dir nicht böse.

keiner von uns ist für halbwahrheiten gemacht, keiner von uns egoist genug, um in diesen tümpel zu springen..
und das ist gut. DAS ist respekt und achtung. ich weiß, schmerz war das letzte was du wolltest, ich weiß, dass du mich "liebst".
ich streiche dir über den kopf...geh, genauso wie ich gehe..lebe, liebe, lache und sei froh. die seelenliebe bleibt und die tiefe freude über den betrunkenen schmetterling..

danke für diese farbpallettenklarinette..

oht
9.6.07 14:42


to be honest

jetzt, wieder habe ich nur wenige minuten, moecht ich schon noch loswerden, dass der trip hier kein romantisches abenteuer ist..
wir arbeiten wirklich viel, haben tage wo wir nicht eine minute fuer uns haben und des nachts kaputt und ausgelaugt ins bett fallen. die andersartigkeit stoesst mich immer wieder zum nachdenken an, die rolle der frau, selbstbestimmung, das (scheinbare) empfinden vieler ukrainer, dass sie den mittel/westeuropaeern unterlegen seien..sowas erschreckt, genauso wie (oft, aber nicht immer, denn in den staedten geht's) der muell...
es ist nur, dass es mir gut tut, in dem sinne, dass ich eine idee davon bekomme, von dem was ich spaeter mal machen will..
auch projektideen entwickeln sich. wirklich wunderbar ist die gruppe...alles was schief laeuft ist ein weiterer tropfen in unserem kleinen meer voller ironie und augenzwinkern...die schrecklichen klos, eigentlich immer kalten duschen, dem duennen broeselkaffee..

grad laeuft hier russischer melorock im hintergrund...die sonne taucht die daecher von charkiw in ein warmes licht. ich will rausschauen und durchatmen, bis es gleich zu unserem fuenften meeting am heutigen tag geht...

ich freu mich sehr, bald wieder zuhaus zu sein.

zeluju.
22.5.07 18:27


wild wild east

jajajaja...wir sind im osten und was fuer einem! jippie...es ist wunderbar! alles ist chaotisch, wir wohnen nach tagen in unglaublich herzlichen gastfamilien in einem "hotel"..einem 12 geschossigen sowjetbunker, versifft und rostig von oben bis unten. am eingang sitzt ein grimmiger kerl, der uns jedes mal angst macht, wenn wir rein oder rausgehen.
gestern waren wir in einer kleinstadt und haben eine schule besucht (das tun wir uebrigens taeglich mehrmals..)..aber die war anders...die schueler fast eingeschuechtert und sehr skeptisch. anfaenglich war unglaublich viel distanz da, doch mit der zeit, durch viel offenheit und "mut" unsererseits, brach das eis. und nach zwei stunden arbeit haben sie richtig mit uns diskutiert..
sie leben so krass in einer abgeschnittenen welt, dass sie neuseeland zu europa zaehlten und nicht wussten, was die hauptstadt von belgien ist.
mir hat das sehr viel spass gemacht, den jungs und maedels zu sagen, dass sie kraft haben und selbst losgehen muessen, dass sie das zeug zu allem haben, wenn sie es wollen...
...
ich muss leider wieder los. mir geht's sehr, sehr gut...die tage sind immer lang und wirklich anstrengend. aber wir sind eine tolle truppe, singen ukrainische lieder (den refrain kann ich schon..) und nehmen alles mit einer grossen prise humor. heut abend geht's in eine disko und wir sind allesamt gespannt ;-)

wollt euch das nur wissen lassen.

liebe gruesse und i frei mi auf eich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

taschenka.
22.5.07 13:38


bystro

schnell...denn es ist spaet, meine hand tut weh und der pc an dem ich sitze nicht wirklich frei..
..
zuerst..alle, die heut irgendwie an mich gedacht haben, ganz gleich, ob e-postalisch oder es irgendwie ins ukrainische netz geschafft haben-DANKE! ich war (und bin es immernoch..lebe ja nicht in der vergangenheit! ;-) ) wirklich aufgedreht wie ein kleines maedel, als gg zehn das telefon ringte. und die mich "vergessen" haben...macht nix..nur einen gemeinsamen wodka auf der feier!
..

es regnete als ich heut morgen die augen aufschlug..leicht trommelten die tropfen ans hoelzerne fenster. wir waren spaet dran, drum bin ich aus den federn gesprungen, rein in die jeans, regenjacke an und raus..
auf der sandigen strasse bin ich beinah der naselang hingefallen, als ich auf dem weg in den kleinen laden an der ecke ging, um brot und milch fuer das fruehstueck zu holen..
kaum zurueck kochte baba (babutschka) vera schon wasser und bald duftete es nach kaffee..
..

bis drei uhr waren wir in schulen unterwegs..die stories sind zu viel, um sie hier kurz zu fassen..

um fuenf sass ich auf der steinernen mauer eines im 15 jh erbauten schlosses, die kulturelle hauptattraktion der stadt, und hielt meine nase in die sonne...die sich mittlerweile sehr erfolgreich blicken liess..

nach einem entspannten und entspannenden kaffee (denn es war unsere erste wirklich freie stunde in den letzten tagen) im stadtzentrum, brachen wir ins maidan auf, die "in bar" in lutsk.
letztlich bin ich dafuer zu muede die vielfaeltigkeit dieses abends in worte zu fassen...darum nur ein paar wortfetzen...
rockkonzert, ueberraschungstorte, kerzen, einige blumen mit sehr lieben worten, sogar eine geburtstagskarte, hoelzerne ohrringe, zig superlustige fotos, nette konversationen, multilingual, walzertanzend zu punkrock, mit den "liebsten" unterm sternenhimmel nach hause zu baba vera..
ein blick ins netz, wieder sehr liebe worte, ein mueder koerper, aber gluecklichen geist...

danke nochmal!

morgen frueh geht's nach kiew - da wird wohl noch ne menge passieren..




there's nothing to say...

just ... she's happy.
18.5.07 00:53


onehandtash on tour

es ist mal wieder ein rausch durch den osten...als haette mich der westwind gepackt und hierher geschubbst...
wunderbares chaos, ueberfuellte marschrutkas, schrumplige babuschkas, junge menschen, denen der wunsch auszubrechen die herzen zerreisst und wir, fuenfzehn wunderbare leute, alle ganz unterschiedlich, verbunden in geist und idealen, mittendrin..

es geht mir gut!!!

anja hat meine nummer, falls irgendwas sein sollte oder mich unbedingt mal jmd hoeren will...ich freu mich natuerlich...

kuesse von mir, lasst's euch gut gehen, wir sehen uns anfang juni!!

eure tascha.
16.5.07 12:34


auf und ab
und hin und her
wie die wogen,
wie das meer...
geht es aufwärts
oder nieder

doch was bleibt
ist mein gefieder
werd ich fliegen
bis zum schluss...

immer wieder,

denn

ich muss.
18.4.07 19:23


aprilgedanken

es sind die momente, wie dieser gerade, die das leben so wunderbar machen. der sonnenschein vom letzten eintrag ist kurz verflogen, wolken ziehen auf, über den dächern der stadt wird es trübe, ich verkrieche mich in mir selbst...
tränen schleichen die wangen entlang, die melancholie der im hintergrund laufenden musik zwingt mich in die knie..ich bin ergeben und erfüllt zugleich.
ganz gleich was es ist, zu fühlen ist das geschenk des lebens...es ist das leben selbst, bestimmt alles. trägt einen über die schwersten gipfel und durch unüberwindbare täler bis zum ende...manchmal brechend hart, ein aufprall, der zwingt aufzustehen und manchmal weich wie ein federbett, anlehnen, fallenlassen und aufgefangen werden...

ein gedankenflug durch den april. wechselhaft wie das wetter.
10.4.07 14:01


frühlingsgefühle

ich kann mich nicht genau erinnern, wann ich in den letzten jahren so lebendig war wie dieser tage hier in leipzig und umgebung. noch vor wenigen monaten hinterfragte ich alles hatte vieles in mir, aber sicher nicht so eine liebe für diese stadt und natürlich - vorallem für die menschen, "meinen menschen" hier.
..
der winter ist vorbei..für mich als schneekind war er nicht doll, dieses jahr. aber was soll´s, zu grummligkeiten lass ich mich nicht hinreißen. der frühling ist da und die woche purer sonnenschein legt sich auf die grauen gemüter der städter. schon jetzt ist der park voll, sie spielen, jonglieren, musizieren..alles in friedlicher eintracht.
und ich? ich bin dabei..mittendrin, schlafe draußen unterm sternenhimmel, trinke bier am lagerfeuer, lerne leute kennen..alte neu und neue noch dazu.

es geht mir gut. ja, es geht mir gut..

und nun? auf auf, raus an die luft, die letzen sonnenstrahlen des tages auffangen und dann wieder lagerfeuern, singen, schauen und auf alles einfach nur vertraun.

t.
2.4.07 19:39


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